Die Bank knarzt. Leise schwebt Staub vom Boden auf und kräuselt sich auf diesem wieder zu einem unklaren Gebilde zusammen. Vermischt sich mit kleinen Körnern, Schmutzpartikeln und groben Steinen. Hie und da sind weggeworfene Dinge zu erkennen, seicht sich durch den Nebel manifestierende aber doch unscheinbar entstehende Formen tun sich auf. Unklar, jene zu definieren, aber soweit man dies beurteilen kann, haben sich schon einige in diesen Gegenden aufgehalten. Abnutzung ist vernehmbar. Sie steht in der Luft wie ein Teppich aus Abgasen, legt sich auf alles, das man als festes Objekt bezeichnen kann. Ein Grund, genauer in diese bizarre Welt einzutauchen. Gut zu erkennen ist, wie deutlich sich die einzelnen Formen voneinander unterscheiden.
Allen gemein ist dieser Grauton, diese triste Farbe aus Melancholie und einer leicht depressiven Farce. Prädestiniert, um graue Novembertage zu untermalen. Unangenehme Kälte, ein Eiland von einem kahlen Baum verlassen auf dem weiten Feld der Trostlosigkeit. Über ihm thront eine vehemente Erscheinung in Form schwerer undurchdringlicher Wolken. Sie tränken die Luft unter sich in winzige Tränen, die sich an allem niederlassen, was noch versucht ein Fünkchen Helligkeit dieser toten Welt zu schenken.
Ein Mann mit einem langen Mantel und einem tief ins Gesicht gezogenen Hut durchdringt diese feuchten Schichten. Langsamen Schrittes nähert er sich dem Baum, sein kahler Stock setzt mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden auf. Langsam bleibt er stehen. Nässe sammelt sich zwischen den winzigen Fasern des Mantels. Seine feuchte Nase schaut langsam gen Baumkrone auf. Der Baum blickt mit einem versteinerten und ausdruckslosen Gesicht zurück. Kein bisschen Leben ist in seinem Geäst erkennbar. Er verweilt einfach da, kraftlos und ohne Zuversicht. Die knochige Hand hebt den Stock langsam hoch, bis er in einer horizontalen Position anhält. Wasser gleitet den Stock entlang, verfängt sich in den Rillen des Holzes, lässt sich durch die kalte Luft Richtung Boden fallen, wo es sich in kleinen Pfützen zusammenfängt und sich einen Weg durch die Natur bahnt. Die Schuhe sinken allmählich in den weichen Boden ein.
Der Mann nähert sich zögernd dem Baum. Alt muss er sein, wie er da so einsam steht. Nicht mal ein Tier wagt sich in die Nähe der dünnen Äste. Ganz langsam gleitet die Stockspitze durch die feuchte Luft auf den Baum zu. Wenige Augenblicke trennen noch die beiden Rohstoffe voneinander. Ob der Baum wohl erkennen würde, dass er seinen Verwandten so nah vor sich hat? Wie er sich doch verändert hat über die Jahre. Ein Wiedererkennen ausgeschlossen. Den beiden ist außer dem natürlichen Ursprung nichts mehr gemein.
Mit einer geräuschlosen Berührung trifft der Stock auf die Rinde des Baumes. Auch dieses hat sich der Baum nicht vorstellen können. Leicht und mit einer kraftlosen Armbewegung dreht der Mann den Stock vorsichtig von links nach rechts. Kleine Splitter und Teile der Rinde fallen zu Boden. Sofort gleitet Nieselwasser in die neu entstandene Einhöhlung. Der Mann nimmt den Stock langsam wieder zurück und lässt ihn gedankenlos zur Erde sinken. Er schaut zum Baum auf. Sein Gesicht fühlt sich kalt und leer an. Die tiefen Furchen durchziehen sein Gesicht wie kleine Bäche. Der Baum verfällt in Schweigen. Nichts regt sich. Kälte schwebt durch die fortwährend nasse Luft und dringt durch den Mantel an den Körper des Mannes. Der Baum fokussiert seinen farblosen Stamm. Das kleine Loch ist nicht zu sehen. So alt und schon so tot. Es ist eine Ewigkeit her.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Donnerstag, 2. Juni 2011
Radau.
Gerade ist draußen nichts los, also widmen wir uns wieder Bräkel. Der bestimmt im Moment sein Verhalten auf Grund von äußeren Einflüssen, die ihm ganz gut zu schaffen machen. Respektive machten. Um detaillierter die Lage verstehen zu können, springen wir eine Abstraktionsebene höher, denn folgende Situation war ausschlaggebend für Bräkels bad mood: Sein letzter Auftrag, den er auszufüllen gedachte, behandelte einen etwas längeren und für seine Verhältnisse äußert komplexen Moment. In diesem ging es um eine junge Frau, die sich auf das Testgelände eines Rüstungskonzern begab, auf dem zur gegebenen Zeit ein Team von miesen Spezialisten einen kuriosen Boden-Boden-Raketen-Abgeber ausprobierte. Einer der Spezies erkannte die Frau - ist ja auch klar, denn dieser ausgebuffte Rabauke hatte erst am Vorabend die angesprochene Frau auf einen Digestif im Schwarzen Peter eingeladen, eine Stadtpinte. Warum auch immer, scheinbar steht er auf sie. Würde man ihn dahingehend fragen, würde er wahrscheinlich verneinen und als Erklärung die Handtasche der femininen Person heranziehen, um aus dessen Inhalt ein kleines technisches Wunderwerk hervorzuzaubern, dessen seine ganze Aufmerksamkeit und das Arrangement des Meetings gewidmet war. Was der gescheite Leser nicht weiß ist, dass die Frau eine Spionin verkörpert und für eine ziemliche dufte Firma arbeitet, in der sie geheime Sachen bastelt, recht mysteriös das ganze.
Nun denn, der Spezie erkannte sie halt, die Blicke trafen sich also zwangsläufig und das veranlasste ihn dann natürlich auch, seine Aufmerksamkeit nicht mehr auf den Ausgeber zu richten, sondern dem Charme der Spionin ein zweites Mal zu erliegen. Der Knackpunkt aber war, dass genau in diesem Moment ein Eichhörnchen über den Boden huschte, die Frau dem Wesen hinterherlukte, sich aus irgendeinem unergründlichen Grund die Fernbedienung aus des Spezies Hand entfernte und der Ausgeber daraufhin die Rüstungsfirma mit einigen Raketen verwöhnte. Das fand jetzt die Lagerhalle nicht so lustig, die ging nämlich gut zu Bruch.
Und diesen ganzen Moment, vom Betreten des Testgeländers durch die Frau bis zum Zerbarsten der Lagerhallenaußenwandslamellen und den dazugehörigen Innereien samt Kloschüssel und Bleistiften vom Schreibtisch des dicken Abteilungsleiters, diesen ganzen Moment musste Bräkel ausfüllen.
Das war selbst für ihn zu viel. Und das versucht er nun seinen anderen Kollegen zu erklären. Das macht man halt so, man erklärt sich immer was, was man so gemacht hat und welchen Auftrag man bekam. Und all' solche Scherze. Ein bisschen unentspannt ist Bräkel schon. Gut nur, dass kein Plärra in der Nähe war, denn Möglichkeiten sind eigentlich für Projekte dieser Größe eher den Momenten vorzuziehen. Oder sie werden das allgemein ganz einfach, also vorgezogen. Mit großem Unwollen aufzustehen erhebt sich Bräkel und schaut sich um. Einige sind schon weg. Sind echt nur noch wenige da. Aber die scheren sich jetzt nicht sonderlich um ihn. Sind ein paar aus dem Leistungssystem. Bräkel nähert sich dem Ausgang. Die Absperrung entteilt sich, er gleitet hindurch. Sie schließt sich erleichert. Draußen ist auch nicht viel, nur leerer Raum. Einige Gedanken durchkreuzen die metaphysische Schicht. Bräkel denkt. Denkt an Licht, Organspender und Herzen aus Griesbrei mit Zimt. Ja ja, was haben diese Wörter mit der Gesamtsituation zutun? Das kann Bräkel auch nicht sagen, das sind dann immer Gedankenströme, die man aufnehmen und weiterdenken könnte.
Bräkel gleitet weiter voran. Ein Ziel hat er im Grunde nicht, doch, eigentlich schon, der Vorgarten wäre eine sich lohnende Alternative zur Plausibilitätsausgabe. Oder der Approximierungsschalter. Aber da ist immer allerhand los. Ein Idee wär es aber.
Nun denn, der Spezie erkannte sie halt, die Blicke trafen sich also zwangsläufig und das veranlasste ihn dann natürlich auch, seine Aufmerksamkeit nicht mehr auf den Ausgeber zu richten, sondern dem Charme der Spionin ein zweites Mal zu erliegen. Der Knackpunkt aber war, dass genau in diesem Moment ein Eichhörnchen über den Boden huschte, die Frau dem Wesen hinterherlukte, sich aus irgendeinem unergründlichen Grund die Fernbedienung aus des Spezies Hand entfernte und der Ausgeber daraufhin die Rüstungsfirma mit einigen Raketen verwöhnte. Das fand jetzt die Lagerhalle nicht so lustig, die ging nämlich gut zu Bruch.
Und diesen ganzen Moment, vom Betreten des Testgeländers durch die Frau bis zum Zerbarsten der Lagerhallenaußenwandslamellen und den dazugehörigen Innereien samt Kloschüssel und Bleistiften vom Schreibtisch des dicken Abteilungsleiters, diesen ganzen Moment musste Bräkel ausfüllen.
Das war selbst für ihn zu viel. Und das versucht er nun seinen anderen Kollegen zu erklären. Das macht man halt so, man erklärt sich immer was, was man so gemacht hat und welchen Auftrag man bekam. Und all' solche Scherze. Ein bisschen unentspannt ist Bräkel schon. Gut nur, dass kein Plärra in der Nähe war, denn Möglichkeiten sind eigentlich für Projekte dieser Größe eher den Momenten vorzuziehen. Oder sie werden das allgemein ganz einfach, also vorgezogen. Mit großem Unwollen aufzustehen erhebt sich Bräkel und schaut sich um. Einige sind schon weg. Sind echt nur noch wenige da. Aber die scheren sich jetzt nicht sonderlich um ihn. Sind ein paar aus dem Leistungssystem. Bräkel nähert sich dem Ausgang. Die Absperrung entteilt sich, er gleitet hindurch. Sie schließt sich erleichert. Draußen ist auch nicht viel, nur leerer Raum. Einige Gedanken durchkreuzen die metaphysische Schicht. Bräkel denkt. Denkt an Licht, Organspender und Herzen aus Griesbrei mit Zimt. Ja ja, was haben diese Wörter mit der Gesamtsituation zutun? Das kann Bräkel auch nicht sagen, das sind dann immer Gedankenströme, die man aufnehmen und weiterdenken könnte.
Bräkel gleitet weiter voran. Ein Ziel hat er im Grunde nicht, doch, eigentlich schon, der Vorgarten wäre eine sich lohnende Alternative zur Plausibilitätsausgabe. Oder der Approximierungsschalter. Aber da ist immer allerhand los. Ein Idee wär es aber.
Montag, 30. Mai 2011
Umwelt.
Die im Folgenden entwickelte Fiktion behandelt Bräkel, ein Moment mittleren Alters, Inhalt eines subsidiären Informationssystems, der sich an der Möglichkeit versucht, die Bekanntschaft mit einem fremden Element aus dem Lenkungssystem zu definieren. Jenes Element beinhaltet die gegenübergestellte geschlechtliche Alternative zu Bräkel, wobei man hier schon anmerken muss, dass Momente weder von geschlechterlicher Natur sind, noch Ansprüche auf Fortplanzung besitzen. Denn wie bitteschön sollte sich ein Moment reproduzieren? Das ginge garnicht. Obwohl die Fiktion wohl Spielraum für eine solche Behauptung freilassen würde.
Bräkel fügt sich also in die Masse der anderen Momente ein, die am Schalter vor der Plausibilitätsausgabe stehen und sich über die verstrichene Zeit unterhalten, in der sie gerufen wurden, eine bestimmte Situation, einen Moment, auszufüllen. Diese Aufgabe zeugt von vielerlei Gestalt, es kann sich also um Formen handeln, um Geschehnisse, um etwaige Erfüllungen von Wünschen und die daraus resultierden empathischen Reaktionen. Allerdings, und das ist eine Sache, die Momente allerdings als unerträglich einstufen, sind diese Aufgaben stets oder oft begleitet von, wir nennen es Konkurrenten. Jene werden umgangssprachlich als Möglichkeiten bezeichnet. Bräkel kennt einen der Möglichkeiten ganz gut, sein Name ist Plärra. Er wohnt nur zwei Ideen weiterweg, also weit genug, dass man nicht ständig in den Vorgarten rüberluken kann. Wer natürlich die Idee um die Möglichkeit Plärra erfunden hat, ist nicht bekannt. Diese Begegnungen sind rein zufällig. Anbei gehört Plärra zur Gruppe der Objektsysteme, also ein ganz fieser Halunke, dieser Plärra.
Nun denn, Bräkel ist damit beschäftigt, eine Kommunikation mit seinesgleichen zu führen. Er beschreibt mit wildem Flackern die letzte Aufgabe, die ihm ein Vertreter aus dem hohen Rat der Leitungssysteme auferlegt hat. Diese behandelte die Ausfüllung einer Begegnung zweier Menschen in einem Bus, also nichts großes. Was ein schöner Moment, das dachte auch Bräkel, denn er wurde ja genau für eine solche Art von Momenten eingesetzt. Ging auch eigentlich ganz schnell, nach 2 Sekunden war das Anliegen erledigt. Das kam auch daher, dass er keine Möglichkeiten antraf, die sich auch des Anliegens annahmen. Gewiss wäre ein Aufeinandertreffen mit Möglichkeiten wie Plärra kein gutes Unterfangen, würden sie dem Moment doch einen ganz anderen Ausgang eröffnen, ihn in eine ganz unbestimmte Zukunft lenken. Warum sind denn Möglichkeiten nicht ausgeschlossen, denkt sich Bräkel, während er auf sein Darsein starrt. Die anderen Momente blicken ihn bekümmert an. Jeder kennt natürlich die beschriebene Situation, und obgleich sich ein jeder der Anliegen der Leitungssysteme annimmt, erweckt die Vorstellung von auftauchenden Möglichkeiten keine allzu großen Hoffnungen auf friedliche Kooperation. Nur irgendwie muss man halt mit diesem Beigeschmack leben, denkt sich auch Bräkel und verließ den Schalter. Seine Stimmung verdüstert sich, als er wieder eine filigrane Möglichkeit erblickt, die sich zeitgleich in der Location ergibt. Ohne ein Aufeinandertreffen zu erzwingen, versucht Bräkel nun das zu verhindern, worauf er gerade keine allzu großen Lusten hegt. Und glücklicherweise tritt es nicht ein, das ist ein Wunder. Ehrlich. Die Masse schaut auch stumm drein, selbst alle anderen Momente entscheiden sich innig für eine passive Haltung. So ist das halt mit dem Informationsystem, man kann halt schlicht davon ausgehen, dass eigene Interessen dem Allgemeinwohl oder dem sozialen Aspekt des Mitgefühls vorangestellt werden. Na gut, es ist eh schwierig emotionale Bindungen zwischen Momenten allgemein zu determinieren, weil es sie nun einfach nicht gibt. Aber das ist jetzt nicht das zu behandelte Thema.
Bräkel entscheidet sich, nachdem die Möglichkeit an ihm vorbeieilt, für einen resignierten Zustand und begibt sich an die Seite.
Wann sich Bräkel allerdings zum alternativen Geschlecht begibt, ist natürlich ungewiss, aber noch nicht ganz plausibel geklärt. Da müssen wir mal schauen.
Bräkel fügt sich also in die Masse der anderen Momente ein, die am Schalter vor der Plausibilitätsausgabe stehen und sich über die verstrichene Zeit unterhalten, in der sie gerufen wurden, eine bestimmte Situation, einen Moment, auszufüllen. Diese Aufgabe zeugt von vielerlei Gestalt, es kann sich also um Formen handeln, um Geschehnisse, um etwaige Erfüllungen von Wünschen und die daraus resultierden empathischen Reaktionen. Allerdings, und das ist eine Sache, die Momente allerdings als unerträglich einstufen, sind diese Aufgaben stets oder oft begleitet von, wir nennen es Konkurrenten. Jene werden umgangssprachlich als Möglichkeiten bezeichnet. Bräkel kennt einen der Möglichkeiten ganz gut, sein Name ist Plärra. Er wohnt nur zwei Ideen weiterweg, also weit genug, dass man nicht ständig in den Vorgarten rüberluken kann. Wer natürlich die Idee um die Möglichkeit Plärra erfunden hat, ist nicht bekannt. Diese Begegnungen sind rein zufällig. Anbei gehört Plärra zur Gruppe der Objektsysteme, also ein ganz fieser Halunke, dieser Plärra.
Nun denn, Bräkel ist damit beschäftigt, eine Kommunikation mit seinesgleichen zu führen. Er beschreibt mit wildem Flackern die letzte Aufgabe, die ihm ein Vertreter aus dem hohen Rat der Leitungssysteme auferlegt hat. Diese behandelte die Ausfüllung einer Begegnung zweier Menschen in einem Bus, also nichts großes. Was ein schöner Moment, das dachte auch Bräkel, denn er wurde ja genau für eine solche Art von Momenten eingesetzt. Ging auch eigentlich ganz schnell, nach 2 Sekunden war das Anliegen erledigt. Das kam auch daher, dass er keine Möglichkeiten antraf, die sich auch des Anliegens annahmen. Gewiss wäre ein Aufeinandertreffen mit Möglichkeiten wie Plärra kein gutes Unterfangen, würden sie dem Moment doch einen ganz anderen Ausgang eröffnen, ihn in eine ganz unbestimmte Zukunft lenken. Warum sind denn Möglichkeiten nicht ausgeschlossen, denkt sich Bräkel, während er auf sein Darsein starrt. Die anderen Momente blicken ihn bekümmert an. Jeder kennt natürlich die beschriebene Situation, und obgleich sich ein jeder der Anliegen der Leitungssysteme annimmt, erweckt die Vorstellung von auftauchenden Möglichkeiten keine allzu großen Hoffnungen auf friedliche Kooperation. Nur irgendwie muss man halt mit diesem Beigeschmack leben, denkt sich auch Bräkel und verließ den Schalter. Seine Stimmung verdüstert sich, als er wieder eine filigrane Möglichkeit erblickt, die sich zeitgleich in der Location ergibt. Ohne ein Aufeinandertreffen zu erzwingen, versucht Bräkel nun das zu verhindern, worauf er gerade keine allzu großen Lusten hegt. Und glücklicherweise tritt es nicht ein, das ist ein Wunder. Ehrlich. Die Masse schaut auch stumm drein, selbst alle anderen Momente entscheiden sich innig für eine passive Haltung. So ist das halt mit dem Informationsystem, man kann halt schlicht davon ausgehen, dass eigene Interessen dem Allgemeinwohl oder dem sozialen Aspekt des Mitgefühls vorangestellt werden. Na gut, es ist eh schwierig emotionale Bindungen zwischen Momenten allgemein zu determinieren, weil es sie nun einfach nicht gibt. Aber das ist jetzt nicht das zu behandelte Thema.
Bräkel entscheidet sich, nachdem die Möglichkeit an ihm vorbeieilt, für einen resignierten Zustand und begibt sich an die Seite.
Wann sich Bräkel allerdings zum alternativen Geschlecht begibt, ist natürlich ungewiss, aber noch nicht ganz plausibel geklärt. Da müssen wir mal schauen.
Freitag, 27. Mai 2011
Gefälle.
So, bevor ich nun irgendetwas anderes mache - okay, das geht schon wieder nicht, denn ich hab nämlich eben gerade schon wieder was anderes gemacht. Aber gut, das waren halt die üblichen Banalitäten, die aufgrund der natürlichen Triebe gemacht werden müssen. Das heißt, die Porzellanabteilung zu besuchen. Und vergleichbares. Anyway, ich will mich jetzt erstmal ransetzen und einen neuen Post entwicklen. Der letzte ist schon 2 Wochen her und meine Zeit entschwindet auch wie ein paar alter Socken in der Waschmaschine. Also worum gehts. Das weiß ich ehrlich gesagt selber noch nicht, mal schauen, was aus meinem Kopf so an sinnfreiem Kladderradatsch entspringt. Natürlich erstmal der Aspekt, dass mir die Zeit entschwindet, um damit beginnend und meinen obigen schon angerissenen Zeitsatz aufgreifend ein großes Matyrium aus dem Weg zu räumen. Denn die Zeit ist natürlich eine relative Komponente, die jeder anders zu verstehen vermag. Ich versteh sie als reines Wort, nicht als Eigenschaft einer Sache. Okay, das klingt irgendwie merkwürdig, fällt mir gerade auf. Wie kann eine Zeit eine Eigenschaft darstellen? Kann man "Zeit" sein? Bist du vielleicht zeit? Würde man die Zeit näher definieren, sie in Stunden und Sekunden abgrenzen, kann man damit gewiss Räume beschreiben. Zeiträume. In denen man zum Beispiel in Richtung Porzellanabteilung schlurft. Gut, lassen wir das, bestimmt werden sich gerade einige Leute kunderbunt aufregen, vor allen Dingen die auf den hinteren Bänken. Die mögen das nämlich nicht, dass man über die Zeit herzieht. Wie gesagt, jeder definiert sich seine eigene Zeit und meine ist halt das Wort. Ich mag's, klingt kurz und knackig. Obwohl, wenn ich mich auf die Zeit zu beziehen bedenke, kann ich ehrlich zugeben, dass ich von Grund auf eine gewisse Gelassenheit an den Tag lege. Das gilt aber auch nur für den Hin- und Heimweg. Ansonsten, während ich mich in intellektuellen Räumlichen aufzuhalten verstehe, entstehen formelle Zweifel ob meiner angeblich vorgespielten (oder auch nicht vorgespielten) Relaxtheit. Das sind dann meist Panikattacken und wüste Gesten Richtung Stuhl, Tisch, Besteck oder Wolke. Die haben auch ihr eigenes Verständnis von der korrekten Zeit.
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, die scheinen auch verstehen zu können oder jedenfalls erahnen zu müssen, wie lange sich gewisse Individuen den Platz auf jenen Sitzgelegenheiten erlaubt haben. Manche tun einem echt leid. Da flanschen sich dann auch mal echt richtig fette Menschen drauf (tut mir leid wegen der harten Sprache, muss aber stilistisch so interpretiert werden), die sich an ihrem Hab und Gut ergötzen, das sie dann befähigt, Dinge auf dem verbleibenen Tischraum auszubreiten. Die da wären: Stift, Papier, Flasche. Das reicht, um sich zu beschäftigen. Meist kommt irgendwas kreatives bei raus, denn diese drei Gegenstände spannen nur eine kleine Hilfslinie auf, über der man sich balanzierend den Bezug zur Wirklichkeit zu erhalten versucht. Links und rechts der beiden Grenzen obsiegt die Fantasie. Und die ist wirklich gespickt von Einfällen, Zufällen, Realitätsverzerrungen und fantastischem Firlefanz, die ihre Nahrung in den einschlafenden Vorträgen von alten wichtigen Persönlichkeiten am Rande des grenzenlosen Saals finden.
Und hierbei spielt die Zeit wieder eine ganz entscheidene Rolle, sie determiniert sozusagen den Raum, diese riege Spähre, in der sich die ausgeformten Formaliäten der dort unten Sitzenden sammeln und sich letztendlich selbst wegen des großes Aufkommens an Parallelgedankenwelten im Keim ersticken.
So gedeiht wieder ein neuer Spross aus den Untiefen der Fabellandschaft der Blöcke und Stifte, während der Schlauberger vorne zu seinem Ende kommt und die dahinsiechenden ihrem traurigen Schicksal überlässt. Rausgekommen sind wohlmöglich echte Wurzeln für neue Geschichten, die die nächste Generation Dahinsiechender für sich eingenommen aufgreift und ausbaut. In diesem Sinne wohl auch ein Geschenk für die Zeit. Die freut sich nämlich. Echt. Nur irgendwann hat auch die Zeit keine Zeit mehr und rennt weg. Dem Horizont entgegen. Und nimmt die Flaschen mit, denn wir wollen ja schließlich keinen Müll produzieren. Das gefällt. Und ich hab jetzt auch keine Zeit mehr. Die hat schon was anderes vor.
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, die scheinen auch verstehen zu können oder jedenfalls erahnen zu müssen, wie lange sich gewisse Individuen den Platz auf jenen Sitzgelegenheiten erlaubt haben. Manche tun einem echt leid. Da flanschen sich dann auch mal echt richtig fette Menschen drauf (tut mir leid wegen der harten Sprache, muss aber stilistisch so interpretiert werden), die sich an ihrem Hab und Gut ergötzen, das sie dann befähigt, Dinge auf dem verbleibenen Tischraum auszubreiten. Die da wären: Stift, Papier, Flasche. Das reicht, um sich zu beschäftigen. Meist kommt irgendwas kreatives bei raus, denn diese drei Gegenstände spannen nur eine kleine Hilfslinie auf, über der man sich balanzierend den Bezug zur Wirklichkeit zu erhalten versucht. Links und rechts der beiden Grenzen obsiegt die Fantasie. Und die ist wirklich gespickt von Einfällen, Zufällen, Realitätsverzerrungen und fantastischem Firlefanz, die ihre Nahrung in den einschlafenden Vorträgen von alten wichtigen Persönlichkeiten am Rande des grenzenlosen Saals finden.
Und hierbei spielt die Zeit wieder eine ganz entscheidene Rolle, sie determiniert sozusagen den Raum, diese riege Spähre, in der sich die ausgeformten Formaliäten der dort unten Sitzenden sammeln und sich letztendlich selbst wegen des großes Aufkommens an Parallelgedankenwelten im Keim ersticken.
So gedeiht wieder ein neuer Spross aus den Untiefen der Fabellandschaft der Blöcke und Stifte, während der Schlauberger vorne zu seinem Ende kommt und die dahinsiechenden ihrem traurigen Schicksal überlässt. Rausgekommen sind wohlmöglich echte Wurzeln für neue Geschichten, die die nächste Generation Dahinsiechender für sich eingenommen aufgreift und ausbaut. In diesem Sinne wohl auch ein Geschenk für die Zeit. Die freut sich nämlich. Echt. Nur irgendwann hat auch die Zeit keine Zeit mehr und rennt weg. Dem Horizont entgegen. Und nimmt die Flaschen mit, denn wir wollen ja schließlich keinen Müll produzieren. Das gefällt. Und ich hab jetzt auch keine Zeit mehr. Die hat schon was anderes vor.
Dienstag, 10. Mai 2011
Rotunda.
Es gibt gewisse Zweifel an der Präsenz von Kälte in warmen Gegenden. Wie dem vor einer Heizung. Selbst Kerzen erzeugen nicht derart viele Kilowattstunden, dass man davon ausgehen könnte, sie seien mit Akkus auf Augenhöhe, welche sich durch die akute Verwendung in Smartphones standartmäßig mies erhitzen. Soweit zur Theorie. Das ödet an, ich weiß. Aber jetzt gibt's wieder eine runde Geschwafel. Das geht besser und kommt auch chilliger rüber. Wir reden hier also von Abwärme und defakto kleinen Lithium-Polymer-Akkus. Und jetzt kommt 'ne geile Überleitung: Die Dinger produzieren ja Abwärme. Wie bereits erwähnt. Oder erwähmt. Klingt auch lustig. Und Wärme kommt ja auch von der Sonne. Und von Automotoren. Aber bleiben wir bei der Sonne, die ist ja gerad so schön am Start mit ihrer schicken Wärme. Voll laser, wie die strahlt. Die strahlt nun also so vor sich hin, alle People chilln' outside und lassen sich pretty verwöhnen von dem, wovon sie denken, es seien Sonnenstrahlen. In Wahrheit ja Partikel vom Sonnensturm, der da im Weltall sein Unwesen treibt und die ganze Zeit munter die Dinger zur Erde runterschmeißt. Nur keiner kommt mal auf die Idee, die Teilchen mit der Hand aufzufangen. Ey, ich mach das morgen. Ganz ehrlich, ich stell mich sinnfrei auf den Balkon, hab ja eh zu viel Zeit (nicht!) und probier die transparenten unsichtbaren und viel zu kleinen Teilchen materiell oder besser organisch aufzusammeln. Okay, das würde implizieren, dass sie schon auf dem Boden angekommen sein mögen. Aber davon geh ich jetzt mal nicht aus. Weiß ja auch noch nicht mal, ob Sonnensturmteilchen "liegen" können. Oder ob sie winzige feste Körper sind. So wie Erdklumpen. Ach ne, die sind ja auch viel größer. Macht nix, der Versuch ist das Ziel, der Weg die Brücke zum Erfolg, das Gummibärchen der Kleks in der Bratpfanne... ach ne, das macht auch keinen Sinn. (Mal eben ein Lied weitermachen).
Würde es Sinn machen den Teilchen alle Namen zu geben? Ich mein, alle Namen, die es so gibt? Auf der ganzen Welt. Lass mal brainstormen und das Großhirn anschmeißen, vielleicht kommt da ja was gescheites raus. Alle Namen? Echt? Ach komm, ist schon spät, will ins Bett. Bloggen hält wach. Echt. Auch dann, wenn einem nichts mehr einfällt und man den eigenen Gedanken einfach nur freien Lauf lässt und drauflos schreibt. Dann kommt immer so viel Krams bei rum, dass man sich im Vornherein garnicht vorstellen kann, was da alles an Plunder im Brain rumschwirrt. Aber wir driften ab, ich merk schon. Wir waren bei Namen. Ich denk, ich geb den Teilchen Tiernamen wie Lurch, Elofant und Möraffe. Oder Katzhu, Pingudil und Kaniger. Das sind wahrlich chillige Namen. Aber da das wahrscheinlich viel zu viele mörderviele Teilchen sind, erspare ich mir die Arbeit getreu der Volkszählung jedes einzelne Sonnensturmteilchen nach seiner Herkunft zu fragen um rauszufinden, wie sich die wahren Sonnensturmteilcheneltern wohl zu nennen wissen können. Oder in welchem Sonnensturmteilchenelternhaus die Sonnensturmteilchenkinder aufgewachsen sind.
Ich verkneife mir nun wesentliche Nacharbeitungen im Bereich Ahnenforschung und vertage etwaige Problemstellungen auf das nächste Lichtjahr. Das ist ja auch bald.
Aber bis dahin geh ich noch raus ein paar Glühwürmchen nach dem Weg fragen.
Würde es Sinn machen den Teilchen alle Namen zu geben? Ich mein, alle Namen, die es so gibt? Auf der ganzen Welt. Lass mal brainstormen und das Großhirn anschmeißen, vielleicht kommt da ja was gescheites raus. Alle Namen? Echt? Ach komm, ist schon spät, will ins Bett. Bloggen hält wach. Echt. Auch dann, wenn einem nichts mehr einfällt und man den eigenen Gedanken einfach nur freien Lauf lässt und drauflos schreibt. Dann kommt immer so viel Krams bei rum, dass man sich im Vornherein garnicht vorstellen kann, was da alles an Plunder im Brain rumschwirrt. Aber wir driften ab, ich merk schon. Wir waren bei Namen. Ich denk, ich geb den Teilchen Tiernamen wie Lurch, Elofant und Möraffe. Oder Katzhu, Pingudil und Kaniger. Das sind wahrlich chillige Namen. Aber da das wahrscheinlich viel zu viele mörderviele Teilchen sind, erspare ich mir die Arbeit getreu der Volkszählung jedes einzelne Sonnensturmteilchen nach seiner Herkunft zu fragen um rauszufinden, wie sich die wahren Sonnensturmteilcheneltern wohl zu nennen wissen können. Oder in welchem Sonnensturmteilchenelternhaus die Sonnensturmteilchenkinder aufgewachsen sind.
Ich verkneife mir nun wesentliche Nacharbeitungen im Bereich Ahnenforschung und vertage etwaige Problemstellungen auf das nächste Lichtjahr. Das ist ja auch bald.
Aber bis dahin geh ich noch raus ein paar Glühwürmchen nach dem Weg fragen.
Samstag, 7. Mai 2011
Bachgerede.
Und nun stell dir mal vor (ich duze an dieser Stelle mal, das klingt förmlicher): vor dir sitz 'n Breitmaulfrosch, er starrt dich dumm an, guckt dann betreten zu Boden, genießt seine Ignoranz dir gegenüber. Aber schaut dann auch zwischendurch immer mal wieder hoch, und dann entdeckt er, dass du ihn auch anstarrst.
Daraufhin bäumt er sich auf, erhebt seine Stimme, posaunt mit einer tiefen basshalten Stimmlage eine unheimliche Frequenz in deine Ohrmuscheln und ertappt sich bei folgender Feststellung (ich weiß, ist 'ne lange Beschreibung): "Ja du lieber Herr Gesangsverein, das kann ja nur Rapunzel sein, dicke Bene, feine Glieder, na die wirkt ja ziemlich öd' und bieder."
Das kommt so daher und der Breitmalfrosch streckt betreten die Zunge aus dem hinteren Mundbereich hervor. Er sitzt nun da, schnabulliert mit der Luft, mag sich fast zu erkälten wissen, unangebracht, wie er da in der kalten Jahreszeit vor sich hin vegetiert. Ich mache keinen Heel aus seinen noch verbleibenden Tagen, in denen er der Welt sein Darsein spendiert. Die muss wohl auch froh sein, wenn er eines Tages das Feld räumt und Platz macht für eine andere Art von Lebewesen.
Nun denn, der Breitmalfrosch sitzt dumm rum, zieht dann einen Flyer aus der Hosentasche, richtet seinen Bogen, den er zufällig dabei hat auf einen Baum und drückt ab. Ein Pfeil fräst sich durch die Rinde. Schade um den Baum. Den Flyer hat er übrigens auch zufällig dabei, ein Kommilitone muss ihm den wohl zugesteckt haben, andernfalls hätte er wohl keine Notiz ob der anstehenden Festlichkeit genommen. Schuhe von Dockers, die der Breitmaulfrosch anhat. Ein Lätzchen, das unterstreicht seine Junghaftigkeit.
Quark. Quaaaark. Onomatopoesie. Eigentlich nicht angebracht für einen Frosch. Das müsste man schon hören, dem Frosch zu liebe.
Daraufhin bäumt er sich auf, erhebt seine Stimme, posaunt mit einer tiefen basshalten Stimmlage eine unheimliche Frequenz in deine Ohrmuscheln und ertappt sich bei folgender Feststellung (ich weiß, ist 'ne lange Beschreibung): "Ja du lieber Herr Gesangsverein, das kann ja nur Rapunzel sein, dicke Bene, feine Glieder, na die wirkt ja ziemlich öd' und bieder."
Das kommt so daher und der Breitmalfrosch streckt betreten die Zunge aus dem hinteren Mundbereich hervor. Er sitzt nun da, schnabulliert mit der Luft, mag sich fast zu erkälten wissen, unangebracht, wie er da in der kalten Jahreszeit vor sich hin vegetiert. Ich mache keinen Heel aus seinen noch verbleibenden Tagen, in denen er der Welt sein Darsein spendiert. Die muss wohl auch froh sein, wenn er eines Tages das Feld räumt und Platz macht für eine andere Art von Lebewesen.
Nun denn, der Breitmalfrosch sitzt dumm rum, zieht dann einen Flyer aus der Hosentasche, richtet seinen Bogen, den er zufällig dabei hat auf einen Baum und drückt ab. Ein Pfeil fräst sich durch die Rinde. Schade um den Baum. Den Flyer hat er übrigens auch zufällig dabei, ein Kommilitone muss ihm den wohl zugesteckt haben, andernfalls hätte er wohl keine Notiz ob der anstehenden Festlichkeit genommen. Schuhe von Dockers, die der Breitmaulfrosch anhat. Ein Lätzchen, das unterstreicht seine Junghaftigkeit.
Quark. Quaaaark. Onomatopoesie. Eigentlich nicht angebracht für einen Frosch. Das müsste man schon hören, dem Frosch zu liebe.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Wärme. Und kleine Organismen.
Zeit zum Phantasieren. Eine Beschreibung der Umwelt: luftig, lau, warm, durchzogen vom Vogelgezwitscher, blauer See, grünes Gras. Personen liegen entspannt auf einer Wiese. Ein braunes Reisigobjekt steht im Blickfeld. Dahinter eine Decke. Es erweckt den Anschein eines Picknicks. Wie auf einem Gemälde. Nichts regt sich. Und doch: Lebendige Farben, Unschärfe im Hintergrund. Die Betrachtung ändert sich. Es ziehen Wolken vorbei. Schatten werfen sich hinter die Lebewesen. Umschließen sie und kopieren den Umriss auf den Graslandschaft. Beschreibung der Menschen: hellblaues Sommerkleid, barfuß, ein großer blauer Hut, ähnlich dem eines Sombreros, man sitzt auf der Decke. Sich auf dem linken Arm abstützend und mit dem rechten eine Tasse umgreifend. Lacht. Weiter: Kurze Hose, kariertes Hemd, leicht offen, auch barfuß, umspielt den Partner mit wohlklingenden Worten und leichten Witzen. Die Sonne spendet wohltuende Wärme, Zeit spielt hier keine Rolle. Sie wird schlicht ausgeblendet. Ein Ende gibt es nicht. Der Moment ist präsend. Nichts nebenher. Alle Sinne konzentrieren sich auf die Wahrnehmung von natürlichen Geräuschen der Natur. Ein famoser Anblick.
Kleine Insekten kreuzen den Weg. Sehen die Personen als große Berge. Selbige auch im Hintergrund: hoch anmutend, weiße Spitzen mit grauem Abgang, eckig, gezackt, Gipfelkreuz erkennbar. Scheinbar. Leben im starken Kontrast mit dem azurblauen Himmel. Setzen sich ab, dominieren mit ihrer Pracht. Sehnsucht erweckend. Schaffen einen Moment der Gefühlsregung, es erscheinen verblasste Erinnerungen vor dem Auge des Träumenden. Verlieren sich hinter schönen grünen Bäumen, die die Sicht auf diese alten Waisen der Geschichte verwehren. Davor: Ein prächtiger See. Dunkelblaues klares Wasser, schimmernde Oberfläche, vorne heller, nach hinten hin dunkler werdend, flach, seicht, ein Genuss. Sonnenstrahlen spiegeln sich, nehmen immer wieder neue Formen an. Hin und wieder ein Fisch. Kleine Wasserläufer. Insekten, wunderbar. Überall. Man lacht.
Lehnt sich zurück, der Blick zum See. Durch die Bäume am Ufer. Genießt die Luft, teilt sie mit Schmetterlingen und Bienen. Eine Idee, ein Gedanke. Vergessen in der Vergänglichkeit der Zeit. Formensprache auf höchster Ebene. Nicht definierbar, sehr abstrakt, der schimmernde Sonnenkörper in umwerfender Einzigartigkeit. Es ist Graus, daraus nichts zu machen. Zu entwickeln. Ein Komplex zu assoziieren. Die Blicke der beiden Menschen verlieren sich in den Tiefen des Gedankenstroms, den der See ihnen wie eine Glaskugel voller Weisheiten offenbart. Doch dann, ein Gedanke, gefolgt von einem weiteren, der erste schon wieder hinfort. Das Leben, wie es scheint, ist voller Wunder.
(hatte diesen Post schon etwas länger entwickelt gehabt, aber konnte mir die Portierung nicht nehmen lassen.)
Kleine Insekten kreuzen den Weg. Sehen die Personen als große Berge. Selbige auch im Hintergrund: hoch anmutend, weiße Spitzen mit grauem Abgang, eckig, gezackt, Gipfelkreuz erkennbar. Scheinbar. Leben im starken Kontrast mit dem azurblauen Himmel. Setzen sich ab, dominieren mit ihrer Pracht. Sehnsucht erweckend. Schaffen einen Moment der Gefühlsregung, es erscheinen verblasste Erinnerungen vor dem Auge des Träumenden. Verlieren sich hinter schönen grünen Bäumen, die die Sicht auf diese alten Waisen der Geschichte verwehren. Davor: Ein prächtiger See. Dunkelblaues klares Wasser, schimmernde Oberfläche, vorne heller, nach hinten hin dunkler werdend, flach, seicht, ein Genuss. Sonnenstrahlen spiegeln sich, nehmen immer wieder neue Formen an. Hin und wieder ein Fisch. Kleine Wasserläufer. Insekten, wunderbar. Überall. Man lacht.
Lehnt sich zurück, der Blick zum See. Durch die Bäume am Ufer. Genießt die Luft, teilt sie mit Schmetterlingen und Bienen. Eine Idee, ein Gedanke. Vergessen in der Vergänglichkeit der Zeit. Formensprache auf höchster Ebene. Nicht definierbar, sehr abstrakt, der schimmernde Sonnenkörper in umwerfender Einzigartigkeit. Es ist Graus, daraus nichts zu machen. Zu entwickeln. Ein Komplex zu assoziieren. Die Blicke der beiden Menschen verlieren sich in den Tiefen des Gedankenstroms, den der See ihnen wie eine Glaskugel voller Weisheiten offenbart. Doch dann, ein Gedanke, gefolgt von einem weiteren, der erste schon wieder hinfort. Das Leben, wie es scheint, ist voller Wunder.
(hatte diesen Post schon etwas länger entwickelt gehabt, aber konnte mir die Portierung nicht nehmen lassen.)
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